Schon die Fährüberfahrt von Bodø nach Moskenes war ein Traum. Die Mitternachtssonne hing noch über dem Meer und hat den Himmel in schöne Pastelltöne gefärbt.

Nach drei Stunden kamen wir auf den Lofoten an und sind ein wenig die E10 entlang gefahren, um bei Reine auf einem Rastplatz mit Blick auf’s Meer zu übernachten. Am nächsten Morgen/Mittag sind wir dann zuerst durch das kleine Fischerdörfchen Reine spaziert. Es kam uns jetzt nicht so besonders schön vor, wie es überall beschrieben wird, aber die netten, kleinen, gepflegten Häuschen kann man sich schon mal anschauen. Nachmittags sind wir dann auf den Reinebringen hoch gewandert. Es war sehr steil, mit vielen losen Steinen, aber der schweißtreibende Anstieg hat sich gelohnt. Nach etwas über einer Stunde hatten wir den Gipfel erreicht und einen herrlichen Ausblick über Reine und die umliegenden Berge, Seen und Brücken. Oben haben wir noch unseren leckeren Nudelsalat genossen und sind nach einiger Zeit des Genießens wieder nach unten gelaufen. Eine echt lohnenswerte Wanderung.


Am Abend sind wir weiter gefahren nach Fredvang, um dort auf dem Strandcampingplatz zu übernachten. Endlich eine heiße Dusche! Der Campingplatz ist klein, mit zweckmäßigen Sanitäranlagen und einer weiten Wiese, auf der man gut stehen kann. Gleich dahinter ist ein weißer Sandstrand, der wirklich herrlich ist. Leider hatten wir Nebel und Sprühregen bei 9 Grad, aber der Spaziergang und die Lichtstimmung waren trotzdem toll.

 

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